Link zu Magrittes La trahison des images
>> Ob wohl das “ceci” innerhalb des Bildes sich auf das GANZE Bld bezieht oder nur auf die Pfeife innerhalb des Bildes? Oh meine Güte! Das wäre NOCH EINE Selbstverschlingung! Mir ist gar nicht wohl, Herr Krebs. Ich glaube mir wird übel … <<
Erbauliche Gedanken eines Tabakrauchers bieten die Grundlage für die letzte Show ever auf der Bühne, die das Medientheater der HU Berlin gewesen sein wird.
META I: Selbstaufruf.
Samstag, 16. Juli 2011. 18.30 Uhr
Medientheater Berlin
Sophienstraße 22 a, Zweiter Innenhof.
— Sebastian
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Ein die Lichtung suchendes Fragment.
im morgigen Kolloquium, 15. Dezember 2010, 18.00 Uhr, wird Prof. Dr. Stefan Weinzierl von der TU Berlin das Fachgebiet Audiokommunikation und ihre aktuellen Forschungsprojekte präsentieren.
Als Gegenvorstellung wird Sebastian Döring anhand von drei Beispielen die entsprechende Forschung an der Sophienstraße vorstellen:
Die technische Optik ebenso wie die technische Akustik galten in der frühen Wissenschaftsforschung schwerlich als den Wissenschaften zugehörig, obwohl gerade durch sie und in ihnen das Wissen gewonnen wurde, das die ‘reine’ Wissenschaft als ihren theoretischen Schatz hütet. Mehr noch sind diese technischen Disziplinen eben jener epistemologische Ort, an dem Wissen selbstbezüglich wird und Kultur- und Medientechnik hervorbringt.
An einem taschenspielerischen Querbezug zwischen der Arraytechnologie der Akustischen Kamera aus dem 21. Jhd. und der Laborsituation Isaac Newtons im 17. Jhd. will Sebastian Döring auf der Suche nach der Ur-Schrift Derridas (oder auch der Lichtung Heideggers) den dunklen Raum in der mathematischen Optik beleuchten, um hoffentlich eine rekursive Figur zu finden.
— Sebastian
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Eine Medienarchäologie von Goethes Farbenlehre bis zum Bauhaus Dessau
Was ist es, das Kandinsky an- und umtrieb und über dessen Vermittlung er die sogenannte abstrakte Kunst (mit-)erfand? Die Loslösung vom Naturvorbild in der Kunst ist als epochemachender Schritt in den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg schwer zu überschätzen. Eröffnete dies letztlich eine neue Ordnung bei Kunstproduktion, Kunstwahrnehmung und sinnlichem Erleben. Nach einer kleinen Einführung in die frühe Ästhetiklehre Kandinskys sucht der Vortrag im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach der Formation, die gelbe Klänge und abstrakte Malerei ermöglichten. Dazu wird Kandinskys ästhetische Grammatik auf das Technische im ‚Geistigen der Kunst‘ untersucht.
7.10. | 20 Uhr | riesa efau | Konzertkeller, Dresden
http://webseite.riesa-efau.de/index.php?_donnerstag
— Sebastian
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{ SOUNDING CODE }
Conference / Workshops / Concerts / Installations
18. – 26. September
http://supercollider2010.de
SuperCollider ist eine Programmierumgebung und mächtige Programmiersprache für Prozesse im Umfeld von Klangsynthese, musikalischer Komposition und Multimediasteuerung. SuperCollider
stellt seit mehr als 10 Jahren das cutting edge digitaler Signalprozessmodellierung und -programmierung dar und wird seit 2002 als Open-Source-Projekt von einer weltweiten Communitiy von kreativen Programmiererinnnen, Künstlern und Musikerinnen fortlaufend erweitert.
Organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) treffen sich nun erstmals in Berlin Künstler, Wissenschaftler und Programmierer, um sich über Entwicklungen und
Anwendungen dieses Systems auszutauschen. Eine viertägige Konferenz (23. – 26.09.), Workshops (18.09.-22.09.), Konzerte und Installationen stehen im Programm.
— Sebastian
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im kommenden Colloquium sind Henry Westphal und Sebastian Döring an den Reglern. Wir treffen uns am morgigen Mittwoch, 13.01.10, 18 Uhr, Medientheater, Sophienstraße 22a, comme toujours!
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Auf den Spuren des Klangbilds von Elvis Presley. Zur Musikproduktion und Studiotechnik in den 1950‘s und den frühen 1960‘s und ihrer Übertragung auf heutige Verhältnisse
Henry Westphal stellt das Vollröhrenmischpult SILVESTRIS vor, das seit dem WS 2008/09 im Projekt High End Vintage Studiotechnik der Technischen Universität, Westphals Entwicklungsfirma TIGRIS und dem Rock’n‘Roll Musikstudio LIGHTNING RECORDERS entwickelt wird. Das Mischpult ist eine Eigenentwicklung auf Grundlage historischer Schaltungen, besonders der RCA Audiokonsolen Type BC-3C und Type BC-5B. Der Vortrag schlägt einen Bogen von der elementaren Funktionsweise der Elektronenöhre über die verschiedenen Verstärkerschaltungen bis zur Auswertung der Ergebnisse zwischen elektrotechnischer Messung und Hörempfinden.
Im Anschluss gibt es mit AMP, MIX & RECORD einen zweiten Beitrag zum Thema von Sebastian Döring, der von Beginn an im SILVESTRIS-Team mitarbeitet und im Rahmen des Projekts der Frage nach den Bedingungen und Bedingtheiten der elektrotechnischen Signalverstärkung nachgegangen ist. In einem zweiten Schritt werden die Verschränkungen des Medienverbundes aus Rundfunk und Aufnahmetechnik auf Ebene der Apparate beleuchtet.
— Sebastian
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Die außerordentlich große Empfindlichkeit, welche mit sehr geringem Überdruck brennende Gasflammen gegen innere und äußere Druckänderungen aufweisen und welche ausreicht, um die atmosphärische Druckänderung bereits bei einer Höhenänderung von einigen Zentimetern deutlich hervortreten zu lassen, hat uns dazu veranlasst, solche Flammen zum Studium stehender Schallwellen zu verwenden. Wir benutzten bei unseren Versuchen ein etwa zweieinhalb Meter langes, 5 Zentimeter weites Kupferrohr, welches an dem einen Ende durch einen Blindstopfen mit eingearbeitetem Lautsprecher verschlossen war, auf dem anderen mündete ein Ansatzrohr, welches zur Gaszuführung diente. Auf der am höchsten gelegenen Seitenlinie des Rohres befand sich eine geradlinige Lochreihe von etwa 50 Löchern von 1mm Weite, welche in gleichen Abständen von 3cm in die Rohrwand gebohrt waren…

Mittwoch, 14. Oktober 2009
Medientheater, Sophienstraße 22a, 2. Innenhof
19.15 Uhr
http://operativediagrammatik.de/
— Sebastian
performance, concert
Liebe Freunde des Medientheaters,
liebe Technikpilger,
liebe Kosmos-Chaoten,
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once more synaesthetics: see when you hear.
oder:
Die mediale Verdopplung der reinen Vernunft?
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TecWatch by IFA ft. Akustische Kamera.
Nicht nur dass wir das SmartHome der Uni Potsdam sechskanalig zum akustischen Leben erwecken, wir audioscannen es auch mit unserem Echtzeitmonster.
Vom 4.-9. September jeden Tag von 10-18 Uhr auf der IFA 09, Messegelände Berlin, Halle 5.3, Stand 5
Am Sonntag, 6. September um 13.00 Uhr sprechen wir über die Frucht der letzten Monate und stehen dann Rede und Antwort.
Keep Your senses OPEN.
pff & 538.
— Sebastian
talk,

liebe kosmos-chaoten & technikpilger
BLAST OFF.
felix und ich freuen uns, euch zu einem einblick in unsere derzeitige lieblingsfreizeitbeschäftigung einzuladen:
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Akustische Kameras (Beamforming mit Mikrofonarrays)
oder
das Gegenstück zur Wellenfeldsynthese
Ein Werkstattbericht.
Synaesthesia in the machine? See when you hear — Am kommenden Mittwoch werden wir das Beamforming (auch als Interferenzrekonstruktion bekannt) zur maschinellen Ortung von Schallereignissen in Wellenfeldern vorstellen. Dazu werden Laufzeitunterschiede zwischen einer Anordnung von Mikrofonen genutzt, um die Schallpegelverteilung im Raum auf Datenstreams abzubilden. Im Gegensatz zu handelsüblichen Varianten verarbeitet unser Prototyp die einkommenden Audiodaten in Echtzeit und in einem nächsten Entwicklungsschritt semantisch und lässt sich so als Tool zur automatischen akustischen Überwachung (und mithin zur Steuerung) von arglosen Bürgern, politischen und militärischen Feinden, verbündeten Maschinen, Kindern, Studierenden u.v.m. einsetzen.
Wir verraten, wie’s geht ;o)
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Kolloquium Medien, die wir meinen
Mittwoch, 1. Juli 2009, 18.00 Uhr, Medientheater.
Sophienstraße 22a, 2. Innenhof.
make some noise.
pff und 538.
— Sebastian
talk, performance

Basierend auf den Studien und Erfindungen William Duddels, Nicola Teslas, Pater Landell de Mouras und Hermann von Helmholtz’ entwickelte der Künstler und Komponist Jan-Peter E.R. Sonntag – Deutscher Klangkunstpreis und CynetArt Award 2008 – ein erstes rein elektrisch/elektronisches System: Computercodierte
Hochspannungsplasmen / Lichtbögen lassen elektronische Stimmen – fast masselos emittiert – im Raum erschallen, sie “funken”, senden und empfangen “wireless”. Die Suche nach dem Wesen der Elektrizität, die seit fast drei Jahrhunderten im Zentrum der Materiediskussionen steht, schloss sich an.
Das sonArc:project – Der domestizierte Blitz von Jan-Peter E.R. Sonntag ist ein Zyklus in wechselnden Formaten. Er umfasst multimediale Kompositionen, Installationen und Salons, in denen der Künstler sich gemeinsam mit Naturwissenschaftlern, Medientheoretikern und Technikern auf die Suche nach dem Wesen der Elektrizität und den elektrisch-elektronischen Wurzeln und Visionen unseres Medienzeitalters begeben hat.
Am 2. Dezember 2008 wurden Buch und DVD des Projektes offiziell in der Akademie der Künste am Pariser Platz einer heterogenen Öffentlichkeit vor gestellt. Gerade an jenem Ort ging es darum aus der Urbestimmtheit dieser Institution dieses initial Kunstprojekt als eines zu präsentieren, dass sowohl praktische wie theoretische sowie wissenschaftliche Teile verschiedener Gattungen hat sowie Kunst ist.
Bei dieser Präsentation geht es Jan-Peter E.R. Sonntag im ersten Teil um die Vorstellung bestimmter Kompositionsaspekte der auf der DVD dokumentierten Kammeroper sowie um Referenzen in die minimal und conceptual art bei dem Installations Ensemble im Würtembergischen Kunstvereins in Stuttgart, sowie im 2. Teil in einem Gespräch um das BUCH mit DVD als Format und die Frage in wie weit Kunst und Wissenschaft sich in einem solchen Format überschneiden können, ohne sich zu entwerten.
Mittwoch, 4. Februar, 18.00 Uhr, Medientheater HU Berlin, Sophienstraße 22A
book-preview:
http://www.sonarc-ion.de/index2.html
sonArc::project / AdK :
http://www.sonarc-ion.de/bildstrecke/adk/
— Sebastian
talk,

Drei beispielhafte Anwendungen mit überraschenden Aspekten:
Obertöne erzeugen, Impulse zählen und Schall mit Plasmaentladungen erzeugen. Mit vortragsbegleitender Live-Demonstration dieser Anwendungen (Dipl.Ing.Henry Westphal, Tigris-Elektronik GmbH Berlin und TU-Berlin).
Obertöne erzeugen:
Die elektrische Gitarre ist das dominierende Instrument der heutigen populären Musik. Ihr charakteristischer Klang entsteht jedoch erst im Zusammenwirken mit den leicht gekrümmten Kennlinien der Elektronenröhren, womit ein bestimmtes Obertonspektrum entsteht. In den 1950-er Jahren entwickelte sich der bis heute übliche Stil des E-Gitarrenspiels in enger Wechselwirkung zwischen den damaligen musikalischen und technischen Weiterentwicklungen. Auch heute noch werden hochwertige Profi-Gitarrenverstärker fast ausschließlich mit Elektronenröhren hergestellt. Derzeit laufende Untersuchungen an der TU-Berlin zeigen, daß sich der Mythos des besonderen Klangs von Originalröhren aus den 1950-er Jahren meßtechnisch nachvollziehen und plausibel begründen läßt.
Impulse zählen:
Digitaltechnik ist „Null und Eins“? Meistens, aber nicht immer. Es gab auch schon ganz andere Konzepte. Im Jahr 1949 hat Philips eine dekadische Zählröhre erfunden, in der die Zustände „0“ bis „9“ durch zehn diskrete Spannungsniveaus dargestellt werden. Die Röhre vereinigt die Funktionen „Zählen“, „Speichern“ und „Anzeigen“, ist somit die erste digitale integrierte Schaltung der Welt. Sie steht beispielhaft für eine aus heutiger Sicht absolut unkonventionelle Form von Digitaltechnik, deren Weiterentwicklung in den späten 1950-er Jahren, zugunsten des sich rasch durchsetzenden Transistors, aufgegeben wurde. In einem Projekt im Rahmen der Lehre an der TU-Berlin kamen diese Röhren wieder zum Einsatz.
Schall mit Plasmaentladungen erzeugen:
Schallwandlung mit Plasmaentladungen geschieht ohne die Trägheit mechanisch bewegter Masse und ohne Richtwirkung. Damit ist eine transparente und prägnante Hochtonwiedergabe im High-End-HiFi-Bereich möglich. Die, in guten CD-Aufnahmen vorhandene, Räumlichkeitsinformation kommt in verblüffender Weise bei der Wiedergabe zur Geltung. Aufgrund der hier benötigten Spannungen im zweistelligen kV-Bereich sind Elektronenröhren für die Plasmaerzeugung auch heute noch prädestiniert. Im Rahmen der Lehre an der TU-Berlin wurde ein kompromisslos auf Wiedergabequalität ausgelegtes Plasma-Hochtönersystem entwickelt. Tigris-Elektronik hat jüngst einen röhrenbestückten Plasma-Generator an eine süddeutsche Forschungseinrichtung geliefert.
Deutsches Technikmuseum, Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin, Vortragssaal
— Sebastian
talk,